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„Ohne regelmäßiges Üben kann man auf keinem Instrument musizieren. Leider.

Wie sich der Körper auch in  anderen  Bereichen durch Übung eine bestimmte Bewegungsmotorik aneignet (z.B. beim Gehen, Essen usw.), die nach einiger Zeit im „Schlaf“  beherrscht wird, so muss auch die Spieltechnik des Instrumentes durch Übung erlernt werden. Die Häufigkeit und das Wie des Übens ist für den Erfolg viel entscheidender als die Dauer.“

Prof. Anne J.  Rochlitz, Universität Heidelberg

 

Zur Zeit bestehen Angebote in folgenden Fächern:

  • Klavier
  • Gitarre
  • Geige
  • Blockflöte
  • Klarinette
  • Musikalische Früherziehung 
  • Musiktheorie
  • Gesang
  • Chor
  • Musik Nachhilfe

 

Unterrichtskonzept 

Unser Unterrichtsangebot reicht vom Unterricht für Anfänger und Fortgeschrittene bis zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung zum Musikstudium.

Besonderen Wert legen wir auf das Zusammenspiel sowie die kreative Auseinandersetzung mit Musik (Improvisation, Komposition, Erarbeiten von Arrangements und Interpretationen).

Auf der Basis eines ganzheitlichen Musikausbildungskonzeptes wird von Anfang an ein Gleichgewicht zwischen Hörerfahrung, instrumentaler Spielweise, Entwicklung eigener Kreativität und musikalischer Bildung angestrebt.

So wie Kinder beim Erlernen ihrer Muttersprache zuerst Sprechen lernen, dann erst lesen, so lernen sie die ersten Anfänge auf dem Klavier zunächst ohne Noten, durch Hören und Nachspielen. Dadurch wird die innere Klangvorstellung entwickelt und das Potenzial der Klavierklang-Möglichkeiten kennengelernt. Als nächster Schritt wird die Notation eingeführt.

Wir bieten auch die Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen an Musikhochschulen, in den Fächern Klavier, Musiktheorie und Gehörbildung an. Das Fach Klavier beinhaltet in diesem Fall nicht nur Literaturspiel, sondern auch Vom-Blatt-Spiel und Kadenz-Spiel. 

 

Musikalische Früherziehung

 

Das Grundanliegen der Musikalischen Früherziehung besteht in der allgemeinen Förderung von 3 bis 6- jährigen Kindern durch die Beschäftigung mit musikalischen Inhalten, sowie in der Entwicklung musikalischer Fähigkeiten und Fertigkeiten, mit dem Augenmerk der Vorbereitung auf einen möglichen Instrumental- oder Vokalunterricht.

Sie soll durch ihre vielseitige Ansprache, Ermunterung und Förderung der Kinder eine altersgemäße Basis für die Ausbildung ihrer Anlagen und für ihr zukünftiges Lernen legen.

Ein besonderes Anliegen ist es dabei, mit dem fachlichen Lernen zugleich den allgemeinen Bedürfnissen und Verhaltensweisen der Kinder gerecht zu werden.                    

Freude am gemeinsamen Spiel mit einfachen Rhythmus(- Orff)  Instrumenten und ihren Thematischen Neigungen werden angeregt, aber auch Ängste oder Hemmungen  können  überwunden werden. Durch Szenisches Spiel werden wichtige Züge der kindlichen Persönlichkeit angesprochen und gefördert, ebenso die Sprech- und Sprachentwicklung.

Durch Musik hören  wird die Fantasie und Gefühlswelt der Kinder angesprochen, durch Bewegungslieder und Tänze die Spiellust  und das Rhythmus Gefühl gefördert.                

Auch die bewusste Wahrnehmung, z.B. von Umweltgeräuschen und Übertragung des Gehörten auf einfache Instrumente , spielen mit der eigenen Stimme, Improvisation und  Bodypercussion gehören dazu.

Instrumenten- Information und das Ausprobieren so mancher Orchester Instrumente ist genauso eingeschlossen wie das Kennen lernen der traditionellen Notenschrift, graphischer Notation und sonstiger musikalischer Grundbegriffe.

Durch das Erlernen der Solmisation werden die Kinder an das eigenständige, gemeinsame Musizieren und Singen herangeführt.

 

Häufig gestellte Fragen:

 

Kommen Sie auch zum Unterricht nach Hause?

Nein. Aus pädagogischen und organisatorischen Gründen bieten wir den Unterricht nur in unseren Schulungsräumen an.

Hinzu kommt, dass die Ausstattung unserer Räume eine bessere Grundlage für professionellen, konzentrierten und effizienten Unterricht bietet, wie z.B. Tafeln, Schaubilder, Noten und anderes Lehrmaterial - abgesehen von hochwertigen Musikinstrumenten.

 

Ich möchte gern Klavierspielen lernen. Muss ich ein Klavier zu Hause haben?

Sie brauchen auf jeden Fall ein Instrument, damit Sie möglichst täglich zu Hause üben können. Nun ist jedoch ein Klavier nicht für jeden möglich, ganz egal ob aus finanziellen Gründen oder der Nachbarn wegen. Generell ist es ein "richtiges" Klavier an erster Stelle zu empfehlen. Ein Digitalpiano (kein Keyboard!) ist nur dann sinnvoll, wenn es mit einer "gewichteten Tastatur" ausgestattet ist. Dennoch bleibt ein "echtes" Klavier natürlich die erste Wahl. Ein Klavier kann oft für eine geringe Monatsgebühr von einem Fachgeschäft gemietet werden.

Und zum Schluss noch eine wichtige Empfehlung: Größte Vorsicht ist geboten bei gebrauchten Instrumenten aus dem Internet wie ebay & Co.! Sehr häufig entpuppen sich solche scheinbaren Schnäppchen  - auch Neuwaren aus Fernost -  als billige (Massen-)Mangelware, die letztendlich den Lernerfolg beeinträchtigen können.

 

Darf man Noten kopieren?

Grundsätzlich unterliegen Musiknoten dem Urheberrecht. Musikschulen können gegen eine geringe Monatspauschalgebühr pro Schüler Lizenzen zum Benutzen und Herstellen von Fotokopien aus Musiknoten durch die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungsrechte) erwerben. Diese relativ kleine Abgabe bringt große Vorteile für unsere Musikschüler. So können unsere Lehrkräfte im Unterricht flexibel und spontan Musiknoten benutzen und fotokopieren. Und das spart Ihnen womöglich das Kaufen des einen oder anderen Notenbuches.

Das mechanische Vervielfältigen von "urheberrechtlich geschützten" Noten (egal, ob durch Fotokopieren oder mittels anderer Techniken, wie zum Beispiel scannen, faxen, Darstellungen auf Bildschirmen) ist nach § 53 Abs. 4 UrhG ohne die Zustimmung des Urhebers ausnahmslos verboten. Dabei ist der Urheber nicht immer der Komponist, sondern viel öfter der Verlag. Da gibt es auch keine Ausnahmen, auch nicht als Privatkopie.